Bessere Anwendung der EU-Verordnungen zum Familien- und Erbrecht

26. September 2018

Im Jahr 2015 hat sich die Europäische Rechtsakademie (ERA) mit Unterstützung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz erfolgreich um EU-Fördergelder für die Erstellung von Trainingsmaterialien zum Thema „Bessere Anwendung der EU-Verordnungen zum Familien- und Erbrecht“ beworben.

In ihrem Schreiben BRAK-Nr. 385/2018 teilt die Bundesrechtsanwaltskammer mit, dass das Ergebnis des Projekts nun unter http://www.era-comm.eu/Better_Applying_the_EU_Regulations/materials.html  kostenfrei in deutscher Sprache abrufbar ist.

Das Trainingsmaterial ist praxisorientiert aufgebaut und soll Wissen und Fertigkeiten europäischer Rechtsanwenderinnen und Rechtsanwender im Familien- und Erbrecht stärken. Es handelt sich um sechs Fallstudien auf zwei Niveaus (Anfänger und Fortgeschrittene) zu den Themen:

  • Grenzüberschreitende Scheidungs- und Unterhaltssachverhalte (Verordnungen (EG) Nr. 2201/2003 (Brüssel IIa) und (EG) Nr. 4/2009)
  • Elterliche Verantwortung in grenzüberschreitendem Kontext inklusive Kindesentführungssachverhalten (Verordnung (EG) Nr. 2201/2003 (Brüssel IIa))
  • Grenzüberschreitende Erbsachen (Verordnung (EU) Nr. 650/2012).